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„Quis custodiet ipsos custodes?“

“Who watches the watchmen?”
Ich möchte hier bestimmt nicht anfangen, seitenweise über diesen Film zu sinnieren. Ob ein Film gut oder schlecht wird, kann man für meine Begriffe meist schon bei der “Titel Credit Sequenz” erkennen.
Wenn – wie bei den Watchmen – zu Anfang Bob Dylan “The Times They Are A-Changin’” singt und dabei ganze Geschichten an den Credits vorbeifliegen, kann man sich mit Gewissheit zurücklehnen und sagen: “… und es wird gut”.
Und so kam es dann auch. Doch “who´s watching the Watchmen“? Leider viel zu wenig. Etliche Kinobesucher fanden den Film zu langatmig, zu wenig “Action”. Doch ich persönlich tausche Zack Snyder´s Comic-Interpretation gerne gegen einen verunglückten X-Men 3, Wolverine oder (oh mein Gott) The Spirit. Vielleicht lag der Film den Amis auch schwerer im Magen als angenommen. Somit zeigte sich Watchmen äußerst mutig, indem er dem heimischen Publikum einen drei Stunden andauernden Zerrspiegel auf den amerikanischen Traum vorhielt. Als Comicbook ist dies vermutlich leichter zu konsumieren. Doch Autor Alan Moore ist nicht gerade bekannt dafür bequeme und leicht verdauliche Stoffe zu schreiben.

Anyway… Eine der wenigen guten Comicverfilmungen wird Ende des Jahres verlängert…; doch OH SH**! Nur in den USA!? Sicher ist die Kinofassung allemal klasse, gut zu unterhalten. Wer´s “übbiger und länger” liebt, der muss jedoch nach Warner-Land sehen (siehe Link). Denn nur dort gibt es (vorerst) den Directors Cut! Vielleicht hat ja Paramount noch ein einsehen mit den europäischen Fans.

Ach ja. Hier erfährt man mehr über die Watchmen. Dort findet man auch den Hinweis zur meiner ungewöhnlichen Artikelüberschrift. Unter der IMDB Adresse gibt´s weitere Infos zu diesem bemerkenswerten Film. Und zu guter Letzt: der Comic.

Watchmen Directors Cut US

Watchmen Directors Cut US

Geschrieben von Gaijinjoe am 12. Juli 2009 | Abgelegt unter Die private Ecke | 2 Kommentare